Neue Reize setzen…!

Unter dem Motto: Neue Reize setzen, melde ich mich zurück an der Front!

Noch nicht ganz vier Monate sind vergangen seit meinem Unfall. Doch aber schon seit zwei Wochen, bin ich wieder in den Berufsalltag zurück gekehrt. Zwar erst drei Tage pro Woche, aber immer hin das! Und eigentlich war meine Genesungszeit echt langweillig, aber sie hat auch positive Spuren hinterlassen.
So machte ich mir einmal grundsätzlich Gedanken über meine sportliche Karriere. Es war für mich immer klar, dass ich wieder zurück an die Startlinie will. Doch soll es genau gleich weiter laufen, nach dem alten Schema? Nein, nein sagte ich mir!
Was heisst das genau? Zum einen werde ich neue Reize setzen, in dem das ich Rennen bestreiten werde, an denen ich noch nie teilgenommen habe. So lerne ich neue Orte kennen und andere Sportskameraden. Und dies hat durchaus seinen Reiz!

Auch über mein Training machte ich mir Gedanken. Denn wenn ich wieder gleich schnell wie bisher sein möchte und sogar noch schneller werden möchte. So muss ich etwas ändern. Was ich ändern will und muss, dies erfuhr ich auch dank der Physiotherapie in der Hirslanden Klinik in Aarau. Nebst dem Training auf dem Velo, werde ich in Zukunft zusammen mit einem Physiotherapeuten, ganz neue Reize im Fitnesscenter wecken. Mit dem Ziel im Mai 2012, fit an der Startlinie zu stehen!

Natürlich werde ich auch wieder Mountainbike Fahrtechnikkurse durchführen. Auch im Zusammenhang mit den Fahrtechnikkurse, ist da noch ein Reiz vorhanden.
Schon lange träumte ich davon, vom eigenen Bikepark. Doch, wie und wo kann ich ein denn ein Bikepark realisieren? So nahm ich Kontakt mit der Gemeinde Holderbank auf und kontaktierte diverse Firmen, um Sponsoren für dieses Projekt zu suchen. Und das Resultat daraus: Der Mountainbike Park “stone pit” Holderbank, ist dank tollen Helfern im Bau und wird im April 2012 eröffnet!

Ach ja, von wegen Training! Seit neustem trainiere ich zu Hause mit einem Wackelbrett. Reizt euch  das auch? Gerne gebe ich euch persönlich mehr informationen darüber und ihr könnt es auch dirket bei mir bestellen. In kürze werde ich dann noch mehr Infos darüber, auf meiner Webseite veröffentlichen.

So genug Reize gesetzt! Hoch motiviert blicke ich auf die kommenden Monate und wünsche allen eine schöne Adventszeit. Bis bald!


Swiss Bike Masters 2011…

…oder wenn die Saison noch während dem Rennen zu Ende geht!

Mit sehr viel zuversicht startete ich am 24.07.2011 am Swiss Bike Masters in Küblis. Trotz des sehr schlechten Wetters war ich sehr motiviert! Nach einem sehr verhaltenen Start konnte ich im Aufstieg zur Carschinahütte (2200m.ü.M) mein Tempo erhöhen und fand so zu einem guten Renntempo! Auch die Abfahrt nach St.Antönnien hatte ich gut im Griff, trotz der Kälte und Nässe. Auf dem Weg dorthin hatte ich zwar auch mit dem Gedanken gespielt, aufzugeben. Denn zum Schluss der Abfahrt klapperten vor Kälte meine Zähne. Aber als ich in St.Antönnien trockene Handschuhe anzog, fühlte ich mich wieder relativ wohl.
Doch dann – 3 Minuten später – in der Abfahrt zur Frösch, passierte es. Ein Schlag von einem anderen Fahrradlenker an meinem linken Unterarm und ich lag 10 Meter weiterunten :-( ! Noch während des Fluges wusste ich, dass meine Saison zu Ende ist. Obwohl, was ich verletzte wusste ich noch nicht. Schwere Atemnot plagte mich und wenige Minuten später war auch die Rettungsanität bei mir! Sofort wurde mir eine Halsbandage angezogen und ich auf eine Vakummatratze gebettet.
Eine Stunde später… Auf einem Spitalbett liegend und St.Antönnien-Schlamm an den Beinen, bekam ich die Botschaft: Zwei Wirbel gebrochen und 12 Wochen ferien:-(! Glück im Unglück musste ich mir sagen lassen und blickte bereits nach vorne. Denn nur mit einer positiven Einstellung und viel Geduld, obwohl das nict immer einfach ist, wird so ein Heilungsprozess ins positive gerichtet!

Heute am 15.08.11, an dem Tag wo ich diesen Bericht schreibe, weiss ich das die Heilung positiv verläuft. Doch die Tage sind lang und die Nächte sehr mühsam. Denn im Bett darf ich nur auf dem Rücken schlafen, dies kann leider sehr zur Qual werden. Aber wie gesagt ich bin froh, dass ich immer noch auf meinen eigenen Füssen gehen darf:-)!

Euch liebe Leser wünsche ich auch alles Gute und ich melde mich wieder…!

Patrick


Gigathlon 2011

Der diesjährige Gigathlon stand unter dem Motto: on the rocks!

Und der Gigathlon wurde diesem Motto auch gerecht, denn es hat wirklich gerockt!!! Es war einfach Genial. Ich muss wirklich sagen, es war einer der besten Sportveranstaltungen, an der ich in meiner Karriere teilgenommen habe!

Total standen am Samedi Glacial und am Gguferhertä Sunntag, 340Km un 11111Hm auf dem Programm. Zu bewältigen gab es diese mit den Inline, zu Fuss, mit dem Rennvelo, schwimmend und mit dem Bike! Und man staune, es gab rund 150 Athleten die dies alles alleine bewältigten. HUT AB!

Ich war froh “musste” ich nur biken! Nein stimmt nicht, ich durfte und ich genoss es richtig. Die knapp 90Km und 2900Hm, die es auf dem Bike zu bewältigen gab, während diesen zwei Tagen waren genial. Es war biken pur, traumhafte Trails, schöne Anstiege, geniales Panorama. EINFACH NUR SCHÖN! Auch meine Teamkollgen schwärmten von der Strecke, ich glaube das Wallis hat sich von seiner besten Seite gezeigt.

Das Resultat muss ich wirklich sagen, spielt nicht so eine grosse Rolle. Zusammen mit Daniela, Sabrina, Thomas, Lukas aus meinem Team und Robert, Hansjörg, Heidi, Andrea und Oliver, hatten wir ein wunderbares Wochenende. Ein Wochenende, mit wenig Schlaf, mit einer Taxifahrt, feinem Essen, und viel Humor.

Ich möchte mich bei allen bedanken für ihren Einsatz und dazu auch gratulieren! Vor allem bei den Läufern Daniela und Hansjörg! 32Km und sage und schreibe 3200HM, mussten sie bewältigen!

Das wars, ich wünsche Euch eine Gute Zeit, bis bald. Ich melde mich wieder nach dem Swiss Bike Masters!

Parick


Trans Germany 2011

Zufrieden oder zufrieden, dass ist hier die Frage?

Guten Mutes reiste ich einen Tag vor der ersten Etappe nach Sontofen. Dem Startort der ersten Etappe! Die Reise, das einchecken, der Bezug des Hotelzimmers, alles klappte wunderbar. So stand ich am Mittwochmorgen sehr zuversichtlich am Start…!

Etappe 1:
Es  galt 68Km und 2600Hm zu bewältigen. Ein Streckenprofil das mir eigentlich liegt. Doch die ersten zwei Anstiege, verschlief ich ein wenig, trotzdem hatte ich noch immer ein gutes Gefühl. Ein Gefühl das mir sagt, gut im Rennen zu liegen. Doch trotzdem, sagte ich mir ungefähr bei Streckenhälfte, so jetzt muss noch was gehen! Und tatsächlich ich konnte bis ins Ziel, noch einige Plätze gut machen. So platzierte ich mich nach der ersten Etappe auf dem 262. Rang ;-) !

Etappe 2:
78Km und 2200Hm standen auf dem Programm. Ein stetiges auf und ab, stand auf dem Programm. Keine langen Aufstiege, genau das was ich nicht mag! Trotzdem versuchte ich das beste zugeben. Ja tatsächlich, ich überholte fast nur. Doch die Angelegenheit täuschte! Ich startete zu dieser Etappe sehr weit hinten im Feld, ich hatte also jeden Fürobenbiker vor mir. Diese zu überholen kostete auf den relativ schmalen Aufstiegen sehr viel Kraft! Als ich dann im Ziel ankam, war ich eigentlich zufrieden! Doch wie gesagt, der Eindruck täuscht. Ich musste mich heute mit dem 292. Rang zufrieden geben.

Etappe 3:
83Km und 1800Hm, davon 30Km Abfahrt am Stück! Leider musste ich wieder sehr weit hinten im Feld starten. Aber es galt für mich, in den ersten zwei, kurzen Anstiegen möglichst viele Fahrer zu überholen. Doch nicht nur ich hatte diese Gedanken, einige Hundert andere auch. Denn es wurde sehr schnell gefahren. Trotzdem war ich vor der langen Abfahrt zufrieden und versuchte weiter voll anzugreifen. Doch leider waren wir nur zu zweit in der Abfahrt und in der später folgenden Fläche. So wurde ich kurz vor dem letzten kurzen aber sehr steilen Anstieg noch von einer riesen Gruppe noch eingeholt und zum teil auch überholt. Das Resultat: 305. Rang in der Tageswertung und weiterer Verlust in der Gesamtwertung, grrrr!!!

Etappe 4:
Heute standen zwei Teilstücke auf dem Programm: 1x 30Km und 1x 37Km mit je ungefähr 300Hm und 600Hm. Und dazwischen war 30Km neutrale Zone, weil der Auerhahn gerade am brüten war! Super, hätte man nicht die Strecke anderst anlegen können? Naja, ich versuchte so schnell wie möglich zufahren, dies funktionierte auch! Doch Zeit gut zu machen, war auf dieser sehr schnellen und einfachen Strecke nicht möglich! Rang 324 in der Tageswertung und der 290. Rang in der Gesamtwertung, war die Schlussfolgerung daraus! Tja…!!!

Fazit:
Gerne gehe ich wieder ans Trans Germany, wenn die Etappen härter werden und der Asphalt Anteil kleiner wird! Mit meiner Leistung bin ich zufrieden, da kann man darauf aufbauen! Die nächsten Rennen bekommen bestimmt. Gratulieren möchte ich Pascal, Dani und Stanko für ihre Leistung und Danke sagen möchte ich Rahel und Barbara fürs betreuen.

Liebe Leser, ich danke euch und bis bald!

Patrick


Kreuzegg-Classic / 20.05.11

Heute ging es aufwärts…!

15 Km und 850Hm galt es heute zu bewältigen. Die Strecke ein Mix aus Asphalt, Wiese, Schotter und tollen Singletrails!
Vor dem Start fühlte ich mich ruhig, ausgeglichen und in guter Form. In aller Ruhe wärmte ich mich auf und ging dann rechtzeitig zum Start.
Um 13.15 Uhr erfolgte der Startschuss, ich konnte mich gleich an der Spitzengruppe anhängen, bis zu Kilometer zwei etwa, dann verschärfte sich das Tempo noch einmal. So das sich das Feld dann auch zerriss, aber noch immer war ich guten Mutes! Es folgte nun ein stetes auf und ab und die Strecke war Pickelhart. Aber es machte Spass. Bei Kilometer sechs, war dann fertig lustig. Es folgte nun einen steilen Asphaltabschnitt, in dem man auch genug Sonnenschein bekam. Ich versuchte einen guten Tritt zu finden und so auch das Tempo zu steigern. Dies gelang mir auch, ich fühlte mich immer noch gut und konnte auch ein paar Fahrer einholen.
Als wir bei Kilometer zwölf ankamen, war dann definitiv fertig lustig! Es folgte der steilste und schwierigste Abschnitt der Strecke, zuerst eine steile, alte Pflastersteinstrasse, dann ein Singletrail mit sehr vielen Wurzeln. Und zur Krönung, der letzte Kilometer sehr grob schottrig und STEIL! Leider war jetzt die Luft etwas draussen, ich kam zwar immer noch gut voran, doch der letzte Kick fehlte mir jetzt! Macht nichts, nach etwas mehr als einer Stunde kam ich zufrieden im Ziel an und spürte ganz deutlich das heute “aufwärts ging!”

Nach einer kurzen verschnauf Pause, folgte nun ein tolle Abfahrt zurück nach Bütschwil! Wo ich eine wohl verdiente Portion Spaghetti zu mir nahm:-)!

Nun geht es noch 11 Tage bis zum Start des Trans Germany, ich freue mich! Denn nachdem ich letztes Wochenende sehr stark, im mentalen Bereich gearbeitet habe, dass auch nötig war! Spüre ich meinen Körper, wieder sehr viel besser, so habe ich automatisch wieder ein sehr viel besser Gefühl auf dem Bike:-)!

Liebe Leser, machets Guet und bes gli!
Patrick