Elsa Bike Trophy / 13. Juni 2010

Zusammen mit Werner “meinem Edelhelfer”, mache ich mich auf den Weg nach Estavayer-le-Lac. Kurz vor 10.00 Uhr kommen wir dort an und ich marschiere gleich los, um meine Startnummer zu holen. Anschliessend folgte das übliche Prozedere: alles bereit machen für das Rennen, viel trinken, einfahren und rechtzeitig in den Startblock einstehen.
Um 12.20 Uhr, erfolgte dann der Start. Die ersten Kilometer waren neutralisiert, schön gemütlich fuhren wir aus dem Städtchen. Als dann der Start freigegeben wurde, musste man sofort von null auf hundert beschleunigen. Gleich vom ersten Meter an muss man hier Vollgas fahren denn sonst wirst Du auf nimmerwiedersehen abgehängt. Aber ich habe Glück, ich kann in der ersten Gruppe mitfahren, ein Feld von ca. 100 Fahrer machte sich auf den Weg zum ersten “längeren” Aufstieg. Noch immer kann ich meinen Rythmus beibehalten und spüre, dass ich gute Beine habe. Doch nach ca. 45 Minuten schlich sich eine leichte Krise in mich hiniein und ich kann das Tempo über die “Wellen” die uns erwarteten nicht mehr ganz so hoch halten. Ich musste schnell etwas Energy in Form von Cola und einem Activator einnehem, damit ich nicht in ein Loch falle. Plötzlich erwachte ich wieder, ich konnte die letzten Kilometer nochmals Vollgas fahren. Ich fuhr jetzt auf Zeit, will ich doch meinen persönlichen Streckenrekord knacken. Nach 1Std. 25Min. und 28 Sek. erreiche ich das Ziel. Ein bisschen entäuscht, weiss ich doch das ich im Mittelteil der Strecke etwas Zeit verloren habe. Aber die Zufriedenheit überwiegt ganz klar. Bin ich doch als 41. klassiert und der persönliche Streckenrekord ist auch geknackt! Yeah!!!

Nach dem Duschen und einer ganz feinen Glace machten wir uns im laufe des Nachmittags wieder auf denn Heimweg. Natürlich möchte ich mich auch noch bei Werner bedanken, für seine Hilfe und ich freue mich auf das nächste Rennen.

Ich meinerseits werde jetzt eine Erholungswoche einschalten und mich dann voll auf das Swiss Bike Masters konzentrieren. Denn dort wird dieses Jahr eine Rechnung beglichen :-) !

Tschau zäme
Patrick

Trans Germany 2010

Von Schüttelfrost nach fast Überhitzung…

Uff, geschafft! Bin ich froh, denn wusste ich vor dem Rennen nie wirklich wo ich stehe und zu was ich wirklich fähig bin. Jetzt weiss ich es und ich darf zufrieden sein :-) !

TAG 1:
Es ist 10.15 Uhr, der Start zur ersten Etappe von Garmisch nach Lermoos ist erfolgt. Und Fahrer erwartete heute etwas mehr als 80Km und 2000 Hm. Das heisst unter anderem auch zwei Anstiege auf 1600 Meter über Meer. Naja, eigentlich ganz schön, doch werden heute Temperaturen um denn Gefrierpunkt erwartet!
Auf den ersten Kilometern komme ich gut voran und bin auch ganz zufrieden, auch der erste lange Anstieg kann ich in einem ganz netten Tempo in einer Gruppe, trotz einem ersten Sturz, gut mitfahren. Als wir dann auf dem Höchsten Berg der Etappe angelangt sind, müssen sich alle nochmals eine Schicht mehr anziehen, den es ist eissig kalt, es regnet was nur möglich ist und es folgt nun eine lange Abfahrt. Nachdem ich mir die Regenbekleidung angezogen habe, mache ich mich auf denn Weg. Auf dem Lermoser Moos angekommen, bekomme ich von meinen Betreuern zwei neue Bidons und TROCKENE Handschuhe. Wow, tut das gut! Nun, folgt der zweite lange Anstieg, ich komme gut voran und auch die darauf folgende Abfahrt gelingt mir gut. Die letzten rund 10 Km fahren wir nun über kleine Hügel ins Ziel, leider habe ich es jetzt ein bisschen schwer, es fehlt mir an Substanz und muss das Tempo verlangsamen, kassiere durch dies auch einige Plätze. Nach etwas mehr als viereinhalb Stunden kommen ich durchfroren im Ziel an!

TAG 2:
Heute geht es von Lermoos nach Pfronten. Wieder stehen wir dick eingepackt am Start, wieder erwartet uns sehr viel Regen und viel, viel Kälte. Ja mussten die Organisatoren sogar eine Streckenänderung vornehmen, da der erste Antieg einem Wildbach ähnlich sah. So fuhren wir den ersten Anstieg nicht auf einer Schotterstrasse sondern auf Asphalt. Nass wurden wir trotzdem, denn das Wasser stand bis zu 15cm hoch auf der Strasse. Auf 1400 Meter über Meer angekommen, folgte eine schöne Abfahrt nach Weissenbach, diese war eigentlich sehr einfach zum fahren. Doch Dank dem sehr vielen Regen, war der Weg sehr ausgewaschen und hatte  sehr viele Wasserrinnen. Durchnässt in Weissenbach angekommen fuhren Zöblen, dann aufs Lohmoos und dann in einer rasanten Abfahrt nach Pfronten. Wo ich nach etwas mehr als 4 Stunden von meinen Betreuern trockene Kleidung bekam, denn meine Zähne klapperten vor kälte.

TAG 3:
Von Pfronten nach Sonthofen, der Sonne entgegen! Für heute hatte ich mir viel vorgenommen. Ich freute mich auf diese Etappe, wollte ich heute eine Resultatkorrektur vornehmen.
Heute konnten wir endlich einmal ohne Regenbekleidung starten. Dies motivierte mich sehr. Auf den ersten Kilometern nach dem Start kam ich schnell voran, ich überholte eigentlich nur. Nach ca. 15Km, folgte nun der längste Anstieg des heutigen Tages, und auch der steilste der ganzen Woche. 25% waren angesagt und dies über eine längere Distanz. Ich fuhr zügig in den Berg hinein und konnte einige Plätze gut machen. Doch plötzlich stiegen alle Fahrer vor mir ab. So musste auch ich vom Bike. Und das hiess wir mussten diesen Anstieg zu Fuss erklimmen. Dies kostete mich sehr, sehr viel Energie. Ich kam nicht von Fleck und wurde auch nur überholt. Zur Zeit hatte ich es sehr schwer, musste immer wieder an was positives denken. In der Abfahrt dann habe ich mich etwas geschont um im letzten Anstieg wieder vollgas zu fahren und Plätze gut zu machen.
Als ich dann den letzten Anstieg vor mir hatte, nochmals einen vollen Bidon von meinen Betreuern gefasst hatte und meinen Lehrmeister der Bäckerei Eberhard im Nacken hatte. Versuchte ich nochmals alles zu geben. Dies gelang mir auch, ich köntte sehr viele Ränge bis ins Ziel gut machen. Aber ich war total k.o. und war entäuscht über den Tagesrang. Denn es war keine Resultatkorrektur im positiven Sinne, sondern im negativem!!!
Es hiess nun erholen, erholen, erholen, damit ich auf der letzten Etappe nochmals alles geben kann.

TAG 4:
Bei strahlendem Wetter, starteten wir um 10.00 Uhr zur letzten Etappe, von Sonthofen nach Bregenz.
Ich war Top motiviert, wollte ich doch heute mein bestes Tagesresultat herausfahren der ganzen Woche!
Nach dem Startschuss “flog” ich sofort los! Ich schaute nur nach vorne, ich fühlte mich gut und kam sehr gut voran.  Kaum einer überholte mich auf dem Weg zum Riedbergpass auf 1400 Metern über Meer. Auch in der Abfahrt nach Hilltisau, kam ich schnell voran. Zwar wurde ich von einigen Fahrern wieder eingeholt, weil unsere Gruppe in der ich fuhr nicht harmonierte! Nun bekam ich ein letztes mal neue Bidons und ich fuhr weiter Richtung Bregenz. Ich kam schnell voran, doch dann 15Km vor dem Ziel. EIN RIESEN STAU! Nichts ging mehr und so konnten hunderte von Fahrern wieder aufschliessen und nach der Stauphase, ging das Rennen wieder von neuem los, tja! Auf dem letzten, wirklich sehr coolen Single Trail und dann auf dem letzten Kilometern dem See entlang gab ich nochmals alles. Und kam dann als 314ter, in der Tageswertung zufrieden im Ziel an! Dank dieser Platzierung konnte ich in der Gesamtwertung nochmals 9. Ränge gut machen und beendete die Trans Germany auf dem 310. Rang in der Kategorie Men!

FAZIT:
Mein Ursprünglich gesetztes Ziel habe ich verfehlt. Doch war es auch zu erwarten. Nach zwei Monaten Unfall, drei Wochen Lebensmittelvergiftung und drei Wochen starker Erkältung und das alles seit dem 4. Januar. Darf ich zufrieden sein und blicke sehr positiv nach vorne!

DANKE SCHÖN:
Ein riesen Dank möchte meinen Betreuern wittmen! Es sind dies, die Eltern meiner Freundin Olivia. Ursula & Werner. Sie haben mich optimal durch das ganze Rennen begleitet und mich auch während den “kältesten Zeiten” Unterstütz! Vielen, vielen Dank!!!

Alles Gute und bis bald.
Patrick

Kreuzegg – Classic / 15. Mai 2010

Es ist Donnerstagmorgen, zwei Tage vor dem Rennen. Ich erwache mit sehr starken Halsschmerzen, oh Schreck!!! Gerade jetzt, jetzt wo meine Form ansteigend ist. Trotzdem fahre ich zur Arbeit. Am Abend dann, als ich wieder zu Hause bin, war mir klar ich darf heute nicht trainieren, so auch am Freitag. Denn ich bin zu stark erkältet.

Als mich dann am Samstagmorgen, der Wecker aus dem Bett holte. Entschloss ich mich nun definitiv am Rennen teilzunehmen. Denn ich fühlte mich recht fit. So fuhr ich zusammen mit Werner nach Bütschwil / TG.

Um 13.15 Uhr war dann der Start. Zum selben Zeitpunkt begann es auch zu regnen, tja! Die ersten 10Km dieses Bergrennen, waren sehr einfach zu fahren. Bis zu diesem Zeitpunkt konnte ich auch gut mithalten. Konnte ich mich in einer Gruppe verstecken und war auch nicht allzu steil. Doch dann folgte ein sehr steiler Abschnitt, eine alte Militärstrasse. Jetzt wurde nochmals Tempo gemacht. Ich versuchte dran zu bleiben. Als es dann aber in die sehr steilen und schwierig zu fahrenden Single Trail’s ging, war es um mich geschehen. Meine Pumpe machte nicht mehr mit. Auch die sehr kalte Luft setzte mir zu. So versuchte ich denn Schaden so klein wie möglich zu halten. Nach etwas mehr als einer Stunde kam ich dann im Ziel. Entschäuscht aber doch zufrieden:-)! Weiss ich doch jetzt was ich kann und wo ich stehe.

Bis zum nächsten mal und Gruss.
Patrick

Cross Country Schneisingen

Am 25. April 2010 war es also soweit, ich stand das erstemal an der Startlinie in dieser Saison. Dies nach meinem Unfall, der überstanden Lebensmittelvergiftung und der Erkältung.

Ich machte mich auf ein sehr schnelles Rennen gefasst. Und so war es auch, der Start war brutal schnell. Ich versuchte möglichst an der Gruppe dran zu bleiben. Doch dies war sehr, sehr schwer! Im Verlaufe des Rennen’s, versuchte ich einen hohen Rhythmus zu fahren und mich an das hohe Tempo zu gewönnen. So wurde ich von anderen Fahrern überholt, konnte aber auch andere wieder einholen. Nach etwas mehr als einer Stunde Lungenko…, kam ich zufrieden im Ziel an.

Fazit dieses Rennen’s: Ich konnte recht schnell Fahren, doch muss ich noch sehr an der Spritzigkeit arbeiten, damit ich explosiver werde. Ich freue mich nun auf das Bergrennen in Bütschwil / TG. Und ich denke ich werde dann Fortschritte spüren.

Machet’s Guet und bis bald!
Patrick

Los geht’s…!

Morgen Sonntag ist es also soweit, mein erstes Rennen für diese Saison. Bin ja gespannt! Ich werde mein bestes geben und mich vom Rennverlauf überraschen lassen. Wie es mir erging, könnt Ihr ab Montag hier lesen.
Schöns Weekend
Patrick