Archive for Juli, 2009

Swiss Bike Masters 2009

Tüüüüüt, tüüüüüt, tüüüüüt, ertönt es um 4.45 Uhr!  Der Wecker holt mich aus dem Bett, das Swiss Bike Masters steht vor der Tür. Ohne gross in den Spiegel zu sehen, gehe ich zusammen mit Olivia in den Frühstücksaal des Hotels. Nach einem feinen und reichhaltigem Frühstück, packen wir unsere Sachen und fahren mit dem Auto nach Küblis, wo um 7.25 Uhr der Start erfolgt.
Es ist jetzt 7.15 Uhr ich stehe in die Startbox ein, ich bin guten Mutes, ich bin Topmotiviert, ich spüre das ich heute meine Persönliche Bestzeit knacken kann.
Der Start erfolgt, gleich geht es in den ersten Anstieg, ich finde sofort einen guten Tritt. Kann Fahrer um Fahrer einholen. Vom Start Weg, geht es Richtung Pany, Bärgli und dann zur Carschinahütte.  Nach etwas mehr als 2 Stunden, komme ich oben an, jetzt geht es hinunter Richtung St.Antönien. Die Abfahrt ist Nass und ich habe auch kleinere Schwierigkeiten. Als ich unten ankam, zeigte mir meine Uhr das trotzdem alles nach Fahrplan läuft und meine Beine fühlen sich gut an. Jetzt geht es weiter Richtung Frösch einer Schiebepassage. Ich finde sofort bei einer Gruppe Anschluss, wow! Das läuft ja wirklich super heute. Nach ca. 20 Minuten komme ich oben an, es folgt nun die Abfahrt Richtung Saas, wo dann der Anstieg zur Madrisa folgt. Doch dann plötzlich, oh Schreck! Plattfuss! Ok, nicht nerven verlieren, sagte ich mir, reparieren und dann weiter. Gesagt, getan. Doch kaum ist der neue Schlauch mit Luft gefüllt…, nein gibt es den sowas:-(? Schon wieder Plattfuss und kein zweiter Schlauch bei mir. Ich fahre trotzdem weiter, nur komm ich jetzt natürlich viel langsamer voran. Nach knapp 20 Min. komme ich dann unten in Saas an. Zum Glück verpflegt mich hier Olivia, denn ich habe ihr noch reserve Schläuche mitgegeben. Ich versuche nun so schnell wie möglich die Panne zu reparieren. Trotz über 25 Minuten Zeitverlust bin ich noch motiviert und nehme den Aufstieg Richtung Madrisa in Angriff. Ich komme gut voran, auch die Abfahrt nach Klosters gelingt mir gut. Ich kann etwas Zeit gut machen, doch der ganze Verlust, mmmh unmöglich. Es folgen jetzt die letzten 400 Höhenmeter Richtung Schifer und dann die letzte Abfahrt ins Ziel. Ich gebe nochmals alles.
Es sind jetzt 5.43Std. vergangen seit dem Start. Ich überquere die Ziellinie, mein erster Gedanke: Ich bin in Topform, trotzdem keine neue pers. Bestzeit, gibt es so was? Tja…!
Nun, was soll es, ich habe gekämpft! Olivia hat einen super Jop gemacht. Und ich weiss trotz den Reifenpannen was in mir steckt! Eiger Bike Challenge ich komme!

Liebe Leser, euch alles Gute bis bald.
Patrick